Von der Höhlenmalerei zur Hochkultur am Göbekli Tepe

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Von der Höhlenmalerei zur Hochkultur am Göbekli Tepe

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Zur Soziologie früher Gemeinschaften, der Kognition und der Geschlechter im Jung-Paläolithikum

Lars Hennings

Neben der biologischen Entwicklung hin zum modernen Menschen entstanden Denken und Logik in einem eigenen Prozess. Eine besondere Innovation gab es dazu ab dem Beginn des Jung-Paläolithikums vor 40.000 Jahren, als Homo sapiens das westliche Eurasien erreichte: ein damals gemalter roter Fleck am Monte Castillo in Spanien verweist bereits auf die beginnende Fähigkeit zur Malerei, wie sie 3.000 Jahre später unter einem Felsüberhang, dem Abri Castanet in Frankreich, als halber Rinderkörper ausgeführt ist. Fast gleichzeitig wurden geschnitzte Figuren und mehrlöchrige Flöten in der Schwäbischen Alb hergestellt. Von vor 32.000 Jahren stammen dann die ersten einfachen Bilder in der später weiter ausgemalten französischen Grotte Chauvet: Nashörner. Diese frühen Rekonstruktionen der Umwelt zeigen eine neue Qualität der Kommunikation, die jedoch, wie andere archäologischen Funde belegen, noch keine ausgeprägt grammatikalische Sprech-Sprache benötigte. Es reichten ursprüngliches Zeigen, Gebärden und erste erlernte Wörter aus. Soweit die Ausgangs-These.

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